Clown sein mit Hand und Fuß

Das war unser Thema beim Treffen der Bergischen Bibel-Clowns am 7. Januar. Insgesamt sieben Personen nahmen diesmal am Clownstreffen teil, eine davon zum ersten Mal. Zunächst haben wir uns hauptsächlich mit unseren Füßen beschäftigt, mit denen man auf ganz verschiedene Weise gehen kann. Gemeinsam haben wir uns vorgestellt, auf einem Barfußweg zu gehen. Wir haben überlegt, wo Füße in der Bibel vorkommen und haben zum Beispiel die Fußwaschung oder das Abstauben der Füße als Clowns nachempfunden. Ebenso haben wir erspürt, was es heißen kann, wenn ein Fuß auf weiten Raum gestellt wird.
Dann folgte unser erster Bühnenauftritt, bei dem verschiedene Clownspaare die Aufgabe hatten, dem hochverehrten Publikum ihre einzigartigen Füße zu zeigen. Diese machten sich dabei schon mal selbständig, was die Clowns mit gebührendem Staunen verfolgten und mit ihrem Publikum teilten.

Nach der Pause mit herrlichem Kuchen wurden unsere Hände zum Thema, die sich zum Beispiel wie Schmetterlinge bewegen können. Wir haben nachempfunden, was es heißt, dass meine Zeit in Gottes Hand steht – oder Jesus seine Hände segnend auf Kinder legt. Im Kreis haben wir verschiedene Gegenstände weitergegeben, die sich in unseren Händen ganz unterschiedlich anfühlen: eine Schal, einen Teelichtbehälter, einen Zettel … In den Händen der verschiedenen Clowns wurden diese Gegenstände natürlich zu ganz anderen Sachen, der Teelichtbehälter wurde etwa zu einem Lautsprecher oder der Zettel zu einem handlichen Spiegel.
Danach gab es den zweiten Bühnenauftritt. Dabei ging es darum, sich einem unbekannten Gegenstand mit den Füßen und Händen zu nähern und dabei möglichst den Blickkontakt mit dem Publikum beizubehalten. Als Hilfsmittel hielten zwei Personen jeweils eine Art Plane über den zu entdeckenden Gegenstand. Später probierten wir es auch ohne Plane, wobei die Versuchung umso größer war, den Gegenstand doch mit den Augen – statt mit den Händen und Füßen zu erforschen.

Marco

 

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